… als wir zwei italiener aufeinander hetzten …

Venedig. Oder besser gesagt, ein Camingplatz weit weg von Venedig. Hunderte Touristen, aber nichts zu trinken. Das Kiosk bereits seit 2300h zu und so machten wir uns zu dritt auf die Suche, irgendwie unseren Durst zu stillen.
Nach einigen Minuten erreichten wir schließlich eine Tankstelle. Bloß leider hatte der Shop schon geschlossen und Benzin brauchten wir [...]

… willkür …

Ein bißchen Willkür…
Um noch mal eben beim Thema zu bleiben:
Es soll ja böse Zungen geben, die behaupten, ich hätte für mein Abi nichts getan…
Wir wollen es aber lieber formulieren wie Trógó:
Mein Abi sei ein Gesamtkunstwerk, das wir erst in vielen vielen Jahren in seinem gesamten Ausmaß begreifen werden
Hier im Anschluss (und auch zum [...]

… als wir einen kaiserschnitt ausprobierten …

An meiner Bastelschere hing ein kleiner Aufnäher: “Dittmann”. Der sollte gewährleisten, dass die Schere immer wieder ihren Weg zurück in meine Federmappe finden würde, sollte ich sie einmal verleihen. Heute war so ein Tag.
Unsere Klasse hatte ein eigenes Aquarium. Dieses Projekt war entweder das Zugeständnis oder sogar die Idee unseres Klassenlehrers. Ohne es zu merken, [...]

… 30er …

The thirties
I don’t exist yet
Grass grows
A girl eats strawberry ice cream
Someone listens to Schumann
(mad, ruined
Schumann)
I don’t exist yet
How fortunate
I can hear everything…
von Adam Zagajewsk
Gab es Schumanns Toccata schon ehe er sie geschrieben hatte?
Wird es die Toccata noch geben, wenn niemand sie mehr spielt und der letzte Tonträger vernichtet ist?
Lebt Schrödingers Katze, wenn keiner hinguckt?
Leuchtet der [...]

… als wir kleine haie waren …

Wir waren Monster. Oder Haie.
In der siebten Klasse hatten wir eine wirklich kleine Biolehrerin. Ich und andere waren bereits größer als sie. Um sich durchzusetzen, verteilte sie ohne zu zögern Rügen und Tadel. Dafür musste man sich bei andern Lehrern schon einiges leisten. Auch ging sie schonmal in den hinteren Raum, um dort heimlich zu [...]

… stadt aus glas …

Mit einer falschen Nummer fing es an, mitten in der Nacht läutete das Telefon dreimal, und die Stimme am anderen Ende fragte nach jemandem, der er nicht war. Viel später, als er in der Lage war, darüber nachzudenken, was mit ihm geschah, sollte er zu dem Schluss kommen, nichts ist wirklich außer dem Zufall. Aber [...]

… die eine szene …

Mir ist rätselhaft, wie Menschen die mit mir einen Film gucken dann nach ungefähr 60 Minuten plötzlich sagen: “Ich glaub den hab ich doch schon mal geguckt!” Ich weiß meist nach 20 Sekunden, ob ich das schon mal gesehen habe oder nicht.
Das menschliche Gehirn ist bestimmt in der Lage hunderte Filme in voller Länger in [...]

… why did the chicken cross the road? …

PLATO: For the greater good.
ARISTOLE: It is the nature of chickens to cross the road.
MACHIAVELLI: The point is that the chicken crossed the road. Who cares why? The fact of crossing the road justifies whatever motive there was.
KANT: The chicken, being an autonomous being, chose to cross the road of his own free will.
MARX: It [...]

… spektakulärer mohn …

Ohne Hohn
Mohn Du spektakuläre Pflanze
Feuerwerk der Farbe
Rot Viel zu flüchtig
Nur ein Wimpernschlag des Wundervollen
im steten Blick des Ewigen
Und dann wieder dunkel
Ein Mohn der wollte ewig leben
Kein Klatschmohn sein
Nach Dauer streben
Wer hat sie Dir ins Herz gesät
Die Ewigkeit statt knappe Zeit
Ein Mohn wollte ewig leben
Woraus ja wohl nichts wurde
Mohn Was weiß ich schon
Über Mohn
(erstmals veröffentlicht 20060329)
Ronny [...]

… rotieren …

Job Rotation ist eine wunderbare Erfindung. Ich könnte mir vorstellen, einen ganzen Monat lang zu rotieren … jeden Tag eine andere Arbeitsstelle. In Frage kommen natürlich nur Sachen die intuitiv zu erledigen sind oder mit einer normalen Allgemeinbildung erschlagen werden können. Jeder Tag eine neue Selbsterfahrung, jeden Tag eine Grenze im Kopf sprengen!
Mein Monatsprogramm:

McDonalds [...]

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