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	<title>Traui verschwendet Deine Zeit 費</title>
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		<title>&#8230; sanfter abgang &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 17:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
				<category><![CDATA[in english]]></category>
		<category><![CDATA[noch'n gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[DO NOT GO GENTLE INTO THAT GOOD NIGHT
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rage at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.
Though wise men at their end know dark is right,
Because their words had forked no lightning they
Do not go gentle into that good night.
Good men, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DO NOT GO GENTLE INTO THAT GOOD NIGHT</p>
<p>Do not go gentle into that good night,<br />
Old age should burn and rage at close of day;<br />
Rage, rage against the dying of the light.</p>
<p>Though wise men at their end know dark is right,<br />
Because their words had forked no lightning they<br />
Do not go gentle into that good night.</p>
<p>Good men, the last wave by, crying how bright<br />
Their frail deeds might have danced in a green bay,<br />
Rage, rage against the dying of the light.</p>
<p>Wild men who caught and sang the sun in flight,<br />
And learn, too late, they grieved it on its way,<br />
Do not go gentle into that good night.</p>
<p>Grave men, near death, who see with blinding sight<br />
Blind eyes could blaze like meteors and be gay,<br />
Rage, rage against the dying of the light.</p>
<p>And you, my father, there on the sad height,<br />
Curse, bless me now with your fierce tears, I pray.<br />
Do not go gentle into that good night.<br />
Rage, rage against the dying of the light.</p>
<p>&#8211;Dylan Thomas</p>
<p>Danke <a href="http://www.flickr.com/photos/snocturnus/">Slim</a>, für das <a href="http://www.flickr.com/photos/snocturnus/3968801244/">Foto</a>.</p>
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		<title>&#8230; hafen zukunft &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 10:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Jonny und ich haben uns gestern Abend mal hingesetzt, um für Klarheit zu sorgen, wie der Münsteraner Hafen zukünftig aussehen soll.
Es gibt schlimme Pläne. Der Bebauungsplan soll geändert werden, ein steriles Einkaufszentrum würde abgestellt werden, die geliebten Osmohallen wichen Luxuswohnungen, kein Coconutbeach mehr, kein Heaven, keine Hafenarena, sogar das Hafenfest stünde auf der Kippe. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jonny.snsy.de/">Jonny</a> und ich haben uns gestern Abend mal hingesetzt, um für Klarheit zu sorgen, wie der Münsteraner Hafen zukünftig aussehen soll.</p>
<p>Es gibt schlimme Pläne. Der Bebauungsplan soll geändert werden, ein steriles Einkaufszentrum würde abgestellt werden, die geliebten Osmohallen wichen Luxuswohnungen, kein Coconutbeach mehr, kein Heaven, keine Hafenarena, sogar das Hafenfest stünde auf der Kippe. Eine Horrorvision gegen die sich bereits eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=131001546916293&amp;ref=mf">Initiative</a> gegründet hat.</p>
<p>Dem setzen wir nun unseren Entwurf entgegen. Möge er Wirklichkeit werden. Wenn wir nichts mehr hören, gehen wir davon aus, dass es so gemacht wird.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/traui/4866510037/" title="Münsters Hafen 2015 by traui, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4140/4866510037_e8e44cecb1.jpg" width="500" height="232" alt="Münsters Hafen 2015" /></a></p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770906">1) In die Südseite werden Grachten geschlagen, an denen man gemütlich wohnen kann.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770904">2) Eine Fähre verkehrt zwischen den Knotenpunkten der Hafenwelt.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770902">3) Ein neuer Strand, der -anders als Coconut- es erlaubt zu schwimmen. Coconut ist natürlich trotzdem nicht wegzudenken.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770900">4) Das Preußenstadion bekommt ein neues zu hause. Ein paar Parkplätze und evtl. eine U-Bahn-Haltestelle.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770877">5) Ein kleiner Yacht-Hafen. Warum nicht.</p>
<p>6) Der Hafen bietet Platz für Designerarchitektur. Zum Beispiel dieses 3-eckige Schmuckstück.</p>
<p>7) Ein Park. Mit Kinderspielplatz und tausenden Grillfreunden im Sommer.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770879"> <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> Ein offizielles Gebäude. Ein Amt. Eine Behörde. Eine Schule. Sowas.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770898">9) Das Skaterparadies. Wird noch um ein paar Halfpipe-mäßige Geräte ergänzt.</p>
<p>10) Cineplex bleibt Cineplex.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770881">11) Finger weg von der Watusibar. Sie bleibt.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770883">12) Die Osmohalle bleibt uns erhalten. Mindestens die Wasserfassade. Innen ist Platz für Festivals. Go-kart. Markt. Eine Golf-Driving-Range.</p>
<p id="yui_3_1_0_1_1281177983770896">Ansonsten bleibt der Elefant, industrielles Flair, Heaven, Hot Jazz, Raketencafe, Kittys, Coppenrath, Beleza, Enten füttern &#8230;</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/traui/4866510037/sizes/o/">Großes Bild</a>.</p>
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		<title>&#8230; als wir zwei italiener aufeinander hetzten &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 18:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[the ball i threw]]></category>

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		<description><![CDATA[Venedig. Oder besser gesagt, ein Camingplatz weit weg von Venedig. Hunderte Touristen, aber nichts zu trinken. Das Kiosk bereits seit 2300h zu und so machten wir uns zu dritt auf die Suche, irgendwie unseren Durst zu stillen.
Nach einigen Minuten erreichten wir schließlich eine Tankstelle. Bloß leider hatte der Shop schon geschlossen und Benzin brauchten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Venedig. Oder besser gesagt, ein Camingplatz weit weg von Venedig. Hunderte Touristen, aber nichts zu trinken. Das Kiosk bereits seit 2300h zu und so machten wir uns zu dritt auf die Suche, irgendwie unseren Durst zu stillen.</p>
<p>Nach einigen Minuten erreichten wir schließlich eine Tankstelle. Bloß leider hatte der Shop schon geschlossen und Benzin brauchten wir ja nicht. In hundert Metern Entfernung sahen wir dann noch ein Hotel. Sonst gab es weit und breit nichts. So hatten wir uns Italien nicht vorgestellt.</p>
<p>Das Hotel hätte unsere Rettung sein können, doch die Bar war ebenfalls schon geschlossen. Der unfreundliche Mann am Empfang ließ keinen Zweifel aufkommen, dass wir heute nichts mehr bekommen würden. Aber, so sagte er, wir könnten an der Tanke was bekommen. &#8220;Wo denn bitte da?&#8221; Er erklärte uns irgendetwas von wegen neben den Zapfsäulen, was wir nicht genau verstanden. So beschlossen wir die Tankstelle diesmal wirklich gründlich abzusuchen.</p>
<p>Natürlich fanden wir auch bei der zweiten Inspektion nichts Trinkbares. Jetzt kam Tankwart ins Spiel. Es gäbe einen Getränkeautomaten im Hotel. &#8220;Haben wir nicht gesehen.&#8221; &#8211; &#8220;Im Keller, links am Empfang vorbei, Treppe runter.&#8221;</p>
<p><a title="Remembering Italy 2002 by traui, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/traui/55632227/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/26/55632227_769ec1cbe9.jpg" alt="Remembering Italy 2002" width="500" height="338" /></a></p>
<p>Uli, Ronny und ich stürmen das Hotel, rennen am Empfang vorbei nach untern, der Rezeptionist hinterher. Als wir unten angekommen waren, hatte er uns dann eingeholt. Wir: &#8220;Der Mann von der Tankstelle hat uns gesagt, wir könnten hier was zu trinken kaufen.&#8221; Half nichts, wir mussten das Hotel verlassen. Und der Hotelmann lief rüber zu Tankstelle, um klarzustellen, dass sie niemals niemals niemals durstige Touristen ins Hotel zu schicken haben.</p>
<p>Ins Bett ohne was zu trinken <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am nächsten Abend dann der bitterböse Einfall. Wir schicken Sonja nochmal ins Hotel, sie war ja beim ersten Mal nicht dabei. Sie so zum Tresen als ob nichts wäre und fragt nach was zu trinken, denn &#8220;der Tankwart hat gesagt, hier könne man etwas zu trinken kaufen&#8221;. Einen Moment später schießt der Hotelier heraus, stierer Blick, Richtung Tankstelle. Jetzt ging es ab. Italienische Gemüter in Aktion. Und wir in der Nähe versteckt, machen uns lieber aus dem Staub.</p>
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		<title>&#8230; willkür &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 21:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[von anderen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bißchen Willkür&#8230;
Um noch mal eben beim Thema zu bleiben:
Es soll ja böse Zungen geben, die behaupten, ich hätte für mein Abi nichts getan&#8230;
Wir wollen es aber lieber formulieren wie Trógó:
Mein Abi sei ein Gesamtkunstwerk, das wir erst in vielen vielen Jahren in seinem gesamten Ausmaß begreifen werden  
Hier im Anschluss (und auch zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein bißchen Willkür&#8230;</h2>
<p>Um noch mal eben beim Thema zu bleiben:<br />
Es soll ja böse Zungen geben, die behaupten, ich hätte für mein Abi nichts getan&#8230;<br />
Wir wollen es aber lieber formulieren wie Trógó:</p>
<p>Mein Abi sei ein Gesamtkunstwerk, das wir erst in vielen vielen Jahren in seinem gesamten Ausmaß begreifen werden <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier im Anschluss (und auch zum Abschluss) noch die flüsternde Top-10 der <strong>„Die-Lehrer-standen-mir-niemals-im-Weg-Liste&#8221;:</strong></p>
<p>10. „Johannes Du musst in diesem Halbjahr mal ’ne Hausaufgabe abgeben, ich brauche irgendetwas worauf ich aufbauen kann, um Dir ne 4 geben zu können.“</p>
<p>9. „Ach Johannes, ich hab Dich jetzt 5 Jahre lang irgendwie durchgekriegt, glaubst Du ich versau mir das, indem ich Dir jetzt ’n Unterkurs gebe? Wir arbeiten doch zusammen…Ich bekomm das hin!“</p>
<p>8. „Jonny, ich habe solange gegrübelt wie ich das mit Deiner SoMiNo regeln soll.<br />
Ich weiß genau, wenn ich Dir ne 4 gebe, schimpfst Du genau so über das System, wie wenn ich Dir ne 2 gebe. Wenn ich Dir gute Noten hinterherschmeiße, dann denkst Du ich will Dir Almosen geben, für die Du unfairerweise nichts getan hast. Wenn ich Dich schlecht bewerte, dann regst Du Dich über meine leistungsorientierte Handlung auf, die nichts mit Potential zu tun hat &#8211; was ich ja alles durchaus verstehen kann. Aber was ich mache, es wäre immer falsch – lass mich ausreden!<br />
Wenn es also eh beim gleichen rauskommt, liegt die Entscheidung ja praktisch bei mir. Da entscheid ich mich aus persönlicher Zuneigung für Dich.<br />
Du hattest mal im letzten Jahr ’ne gute Hausaufgabe abgegeben, die Dir für die Endzensur nichts mehr eingebracht hat. Ich häng irgendwie an Dir Johannes, ich nehm diese Hausaufgabe, zieh sie in dieses Quartal, dann haste Deine 3. Aber behalt’s für Dich…“</p>
<p>7. „Für die Mündliche Johannes…da lernst Du natürlich ALLES…was Du aber GANZ BESONDERS lernen wirst, das ist der Deutsche Bund von 1815 bis 1871, verstehen wir uns?“</p>
<p>6. „Nein Johannes…es gibt faule Schüler, denen geb ich echt die 5. Aber bei Dir….ich weiß es kotzt Dich alles an, Dich interessiert mein Unterricht nicht und Du willst einfach nur Dein Abitur. Du bist jetzt zwar zu keiner Klausur erschienen, aber im Unterricht warst Du ja meistens anwesend – dafür kriegste die 4. Ist ja schonmal mehr als im letzten Jahr! Ich will Dich da einfach nicht unnötig aufhalten. So bin ich nicht!<br />
Aber im nächsten Jahr musst Du was tun!“</p>
<p>5. „Johannes sag mir was ich machen soll. Ich steh mit leeren Händen da.<br />
Ich kann wenn Du willst den Kurs nächste Woche für Dich einen einfachen Multiple-Choice-Test schreiben lassen. Dann musst Du auch kein Referat mehr halten und kriegst trotzdem Deine 4. Aber dafür musst Du dann definitiv anwesend sein.“</p>
<p>4. „Wie kann ich denn den Unterricht ein bißchen auf Deine Interessen zuschneiden?<br />
Ich hab gesehen Du malst…soll ich Dir mal ’ne Aufgabe geben, in der Du einfach was zeichnen sollst? Irgendwas shakespearmäßiges, etwas was mit den Unterrichtsinhalten zusamenhängt!“</p>
<p>3. „Hmm…schriftlich 3- und 80% Fehlstunden in meinem Kurs.<br />
Das macht insgesamt ’ne 3+.“</p>
<p><em>(Zu diesem Punkt muss man dazu sagen, dass dies ein besonderer Kurs war, in dem ich mir einiges erlauben konnte. Mit einem Lehrer, der selbst nich genau wusste wie so ein Unterricht normalerweise funktioniert. Das wirkt ja hier, als wäre ich so ein sozial schwaches Kind, dass überall nur Schwierigkeiten hat und dem man Punkte für jede richtig geschriebene Überschrift schenkt…<br />
Nein&#8230;die Götter meinten es einfach gut mit mir!)<br />
</em></p>
<p>2. „Mit Deinen 2 vollgeschriebenen Seiten hast Du nicht einmal 1/3 der vierstündigen Klausur gelöst. Ich gehe davon aus, dass Du die restlichen Aufgabenteile übersehen hast. Darum bewerte ich die Klausur nochmal ausreichend.“</p>
<p>1. „Was hälst Du davon, wenn wir den Nachschreibtermin ausfallen lassen und ich Dir einfach Deine 3 auf dem Zeugnis gewähre?“</p>
<p>Vielen Dank für das alles…</p>
<p>Ps: Frau B. sagte neulich zu mir: <em>&#8220;Bei so vielen klugen Schwestern, ist es doch völlig klar, dass Du da mal ausbrechen und was anderes machen musst.&#8221;</em></p>
<p>Ganz genau! Das ist der Grund für meine Leistungen! Was denkt Frau B. eigentlich, wie einfach ich gestrickt bin?!</p>
<p>(von <a href="http://jonny.snsy.de/" target="_self">Sir Jonny</a>, 20070624)</p>
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		</item>
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		<title>&#8230; als wir einen kaiserschnitt ausprobierten &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 21:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[the ball i threw]]></category>

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		<description><![CDATA[An meiner Bastelschere hing ein kleiner Aufnäher: &#8220;Dittmann&#8221;. Der sollte gewährleisten, dass die Schere immer wieder ihren Weg zurück in meine Federmappe finden würde, sollte ich sie einmal verleihen. Heute war so ein Tag.
Unsere Klasse hatte ein eigenes Aquarium. Dieses Projekt war entweder das Zugeständnis oder sogar die Idee unseres Klassenlehrers. Ohne es zu merken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An meiner Bastelschere hing ein kleiner Aufnäher: &#8220;Dittmann&#8221;. Der sollte gewährleisten, dass die Schere immer wieder ihren Weg zurück in meine Federmappe finden würde, sollte ich sie einmal verleihen. Heute war so ein Tag.</p>
<p>Unsere Klasse hatte ein eigenes Aquarium. Dieses Projekt war entweder das Zugeständnis oder sogar die Idee unseres Klassenlehrers. Ohne es zu merken, konnten wir Selbstständigkeit lernen und Verantwortung für etwas übernehmen. Dazu gehörte das regelmäßige Reinigen des Wassers. Und auch die kurzfristige Umsiedlung der Fische in ein Waschbecken, als ein raufender Ellenbogen ein Loch in die Scheibe geschlagen hatte.</p>
<p>Nun kommt es ja in den besten Aquarien vor, dass die Fische mal oben schwimmen. Auch bei guter Pflege &#8211; und die ließen wir ihnen nicht eben angedeihen &#8211; halten sie nicht ewig. Tote Fische waren für uns jedesmal ein kleines Drama. Ein großes Drama war, als eine schwangere Fischin Anstalten machte, von uns zu gehen. Die armen Babyfische. Wir hofften bis zuletzt, dass die Mutter noch bis zur Geburt der bestimmt 10 oder 15 Kinder durchhalten würde. Umsonst. Sie zeigte alle Symptome die wir von den früheren Todeskandadidaten kannten. Ihr Tod stand unmittelbar bevor. Und dann hatte einer die rettende Idee: Kaiserschnitt.</p>
<p>Jetzt kam meine Bastelschere ins Spiel. Keine Ahnung warum sonst niemand seine Schere geben wollte, ist auch egal. Schnipp schnapp. Ein Fisch war tot, die anderen schlüpften aus ihren Eiern. Weniger als eine Hand voll lebte einen Tag später noch. Nach zwei Tagen war keiner mehr lebendig. Aber wir hatten es immerhin versucht.</p>
<p>An der Operation hatte ich nicht persöhnlich mitgewirkt, aber meine Schere. Und jedesmal, wenn ich sie wieder verlieh, sagte ich stolz, dass sie bereits bei einem Kaiserschnitt zum Einsatz gekommen wäre.</p>
<p>(erstmals veröffentlicht 20060916)</p>
<p><a href="http://www.traui.snsy.de/wp-content/uploads/2010/03/dylan-ball-quotation.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-26" title="dylan-ball-quotation" src="http://www.traui.snsy.de/wp-content/uploads/2010/03/dylan-ball-quotation.jpg" alt="" width="400" height="78" /></a></p>
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		<title>&#8230; 30er &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
				<category><![CDATA[in english]]></category>
		<category><![CDATA[noch'n gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[The thirties
I don’t exist yet
Grass grows
A girl eats strawberry ice cream
Someone listens to Schumann
(mad, ruined
Schumann)
I don’t exist yet
How fortunate
I can hear everything&#8230;
von Adam Zagajewsk
Gab es Schumanns Toccata schon ehe er sie geschrieben hatte?
Wird es die Toccata noch geben, wenn niemand sie mehr spielt und der letzte Tonträger vernichtet ist?
Lebt Schrödingers Katze, wenn keiner hinguckt?
Leuchtet der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The thirties<br />
I don’t exist yet<br />
Grass grows<br />
A girl eats strawberry ice cream<br />
Someone listens to Schumann<br />
(mad, ruined<br />
Schumann)<br />
I don’t exist yet<br />
How fortunate<br />
I can hear everything&#8230;</p>
<p><em>von Adam Zagajewsk</em></p>
<p>Gab es Schumanns Toccata schon ehe er sie geschrieben hatte?</p>
<p>Wird es die Toccata noch geben, wenn niemand sie mehr spielt und der letzte Tonträger vernichtet ist?</p>
<p>Lebt Schrödingers Katze, wenn keiner hinguckt?</p>
<p>Leuchtet der Kühlschrank, wenn die Tür zu ist?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8230; als wir kleine haie waren &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 21:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[the ball i threw]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir waren Monster. Oder Haie.
In der siebten Klasse hatten wir eine wirklich kleine Biolehrerin. Ich und andere waren bereits größer als sie. Um sich durchzusetzen, verteilte sie ohne zu zögern Rügen und Tadel. Dafür musste man sich bei andern Lehrern schon einiges leisten. Auch ging sie schonmal in den hinteren Raum, um dort heimlich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren Monster. Oder Haie.</p>
<p>In der siebten Klasse hatten wir eine wirklich kleine Biolehrerin. Ich und andere waren bereits größer als sie. Um sich durchzusetzen, verteilte sie ohne zu zögern Rügen und Tadel. Dafür musste man sich bei andern Lehrern schon einiges leisten. Auch ging sie schonmal in den hinteren Raum, um dort heimlich zu weinen. Was wir bemerkten.</p>
<p>Einmal hatte sie auch einen Schüler &#8220;geschlagen&#8221;. Aber das war vor unserer Zeit und wir wußten es nicht. Es war jetzt ihre zweite Chance und wir würden sie ihr vermasseln.</p>
<p>Was uns außer den unverhältnismäßigen Strafen an ihr mißfiel, war diese Art von Unterricht. Anschreiben, Abschreiben, Anschreiben, Abschreiben. Schön dagegen waren ihre regelmäßigen Verspätungen. Jeden Tag mindestens 5, an guten Tagen 15 Minuten. Wir konnten umso länger vorher Fussball spielen und wußten, dass wir wahrscheinlich noch vor ihr in der Klasse sein würden. Wegen ihrem Freund. Und dem Stau auf der Autobahn. Einmal kam sie die ganze Stunde nicht, wir spielten mit Feuer, warfen brennende Papiere aus dem Fenster, eine Etage tiefer lag ein Stapel Notenpapiere, es gab wieder Rügen und Tadel. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Diese Geschichte geht um Haie. Frau N zeigte uns einen Film über Haie &#8211; einen wissenschaftlichen schon &#8211; aber wie geil war das! Ab jetzt immer Filme über Haie, forderten wir. Und wir bekamen unsern Willen. Es gibt erstaunlich viele Haifischfilme in den einschlägigen Schulfilmverleihen, aber für das ganze Halbjahr reichten sie nicht. Frau N versuchte uns für Filme mit Schlangen und anderen Langweilern der Tierwelt bei der Stange zu halten, doch vergeblich.</p>
<p>Bei unserem Klassenlehrer beschwerten wir uns, dass Frau N immer nur Filme zeigte und keinen Unterricht machte. Der reife Klassenlehrer nahm sich die junge Kollegin vor und das Gespräch zeigte Wirkung. Und dann war da wieder dieses Anschreiben, Abschreiben, Anschreiben, Abschreiben. Wir baten Frau N uns dann eben doch wieder Flme zu zeigen. Aber jetzt wollte sie nicht mehr.</p>
<p>Unser nächster Schachzug war es, ihre Verspätungsstatistik zu verröffentlichen. Aus der Nummer sollte sie nicht mehr rauskommen. Kurz darauf zog ich weg, doch wie ich erfuhr wurde Frau N &#8211; auf Wusch der Eltern &#8211; von der Schule versetzt.</p>
<p>Entschuldigung.</p>
<p>(erstmals veröffentlicht 20060326)</p>
<p><a href="http://www.traui.snsy.de/wp-content/uploads/2010/03/dylan-ball-quotation.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-26" title="dylan-ball-quotation" src="http://www.traui.snsy.de/wp-content/uploads/2010/03/dylan-ball-quotation.jpg" alt="" width="400" height="78" /></a></p>
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		<title>&#8230; stadt aus glas &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 21:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
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		<category><![CDATA[in english]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer falschen Nummer fing es an, mitten in der Nacht läutete das Telefon dreimal, und die Stimme am anderen Ende fragte nach jemandem, der er nicht war. Viel später, als er in der Lage war, darüber nachzudenken, was mit ihm geschah, sollte er zu dem Schluss kommen, nichts ist wirklich außer dem Zufall. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit einer falschen Nummer fing es an, mitten in der Nacht läutete das Telefon dreimal, und die Stimme am anderen Ende fragte nach jemandem, der er nicht war. Viel später, als er in der Lage war, darüber nachzudenken, was mit ihm geschah, sollte er zu dem Schluss kommen, nichts ist wirklich außer dem Zufall. Aber das war viel später. Am Anfang waren einfach nur das Ereignis und seine Folgen.</em> &#8211; von Seite 1.</p>
<p>Bin fasziniert von dem Buch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stadt_aus_Glas">Stadt aus Glas</a>. Geschickt lockt Paul Auster den Leser in diese oder jene Richtung und lässt ihn immer in Hoffnung, doch noch die Zusammenhänge zu begreifen (alles kann etwas bedeuten), nur um im nächste Moment die Konstruktion wie eine Seifenblase platzen zu lassen und eine andere Richtung zu verfolgen. Ich bin dennoch gerne in diese Falle getappt und habe versucht das ganze ansatzweise zu strukturieren.</p>
<p><a title="Stadt aus Glas by traui, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/traui/332689796/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/144/332689796_b4cbf192c1.jpg" alt="Stadt aus Glas" width="500" height="375" /></a></p>
<p><em>Alle Worte waren mir vertraut, und dennoch schienen sie auf eine seltsame Weise zusammengesetzt worden zu sein, so als wäre es ihr Endzweck sich gegenseitig aufzuheben. Ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll. Jeder Satz löschte den vorausgegangenen aus, jeder Abschnitt machte den nächsten Abschnitt möglich.</em></p>
<p>Habe den dritten und letzten Teil der New York-Trilogie gelesen und es endet mit einem Buch im Buch, das alle Fragen zu klären vermag, dem Leser aber vorenthalten wird. Grausamer noch: der Protagonist vernichtet es Seite für Seite.</p>
<p>Ich liebe diese Millionen von Verknüpfungen auf engstem Raum, das Kartenhaus aus Zusammenhängen, immer waghalsiger, das Detektivspiel dem ich mich als Leser nicht entziehen kann, das jedem belanglosen Satz unendlich viel Bedeutung verleiht und das Ganzen dann doch als Nichtigkeit entlarvt.</p>
<p> <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a title="Blue print of Paul Auster's City of Glass by traui, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/traui/332741136/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/149/332741136_7df94049e7.jpg" alt="Blue print of Paul Auster's City of Glass" width="500" height="375" /></a></p>
<p>nochmal das Schaubild auf Englisch</p>
<p>(erstmals veröffentlicht 20050220 bzw. 20070530)</p>
<p>&#8212; Kommentare</p>
<p><strong>Matthias</strong> hat gesagt…     Interessantes Schema. Hab das Buch auch gerade gelesen &#8211; gestern aus der Hand gelegt &#8211; und grübele noch über den tieferen Sinn. Kann es nicht einfach sein, dass sich der Autor einen Spaß machen wollte und er wilde Interpretationsübung für Leistungskurse oder Anglistik-Seminare schaffen wollte? <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Freitag, 07 Dezember, 2007</p>
<p><strong>traui</strong> hat gesagt… Kann sein. Wäre noch die angenehmste Interpretation.Ich vermute er sieht es eher als Sinnbild für das Leben an sich. Ist ja nicht umsonst Klasiker der postmodernen Literatur geworden &#8230;Danke fürs Feedback.<br />
Freitag, 07 Dezember, 2007</p>
<p><strong>Marius</strong> hat gesagt… Gerade diese Verstrickungen und Identitäten machen &#8220;Stadt aus Glas&#8221; so lesenswert. (Die Idee mit der &#8220;Interpretionsübung&#8221; finde ich amusant&#8230;) Am Ende des Buches weiß man selbst als Leser nicht mehr wirklich, was vor sich geht. Paul Auster (der Autor) hat es wirklich geschafft, den Leser so zu reizen, dass dieser fast auch schon Bestandteil der Geschichte wird&#8230; Vielleicht kann man noch &#8220;den Rezipienten&#8221; in dieses Struktur irgendwie verankern&#8230; <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Samstag, 22 Dezember, 2007</p>
<p><strong>Buchi</strong> hat gesagt…   Stimme dir voll und ganz zu, Auster hats schon ziemlich drauf alles miteinader zu verknüpfen, genau deshalb schreib ich auch meine Facharbeit über city of glas! Aber leider hab ich mich glaub ich en bisschen überschätzt und bin jetzt mit der Interpretation doch ein klein wenig überfordert und woltte mal fragen , ob du viellecht Links oder eigene Interpretations- ansätzte hast/kennst? Das wär echt stark! Mit freundlichen Grüßen Buchi<br />
Sonntag, 06 Januar, 2008</p>
<p><strong>traui</strong> hat gesagt… Buchi, sorry, da kann ich Dir leider nicht echt helfen. Ich habe das Buch einfach nur gelesen &#8230; und das ohne dass mich die Schule dazu gezwungen hatte <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Sonntag, 06 Januar, 2008</p>
<p><strong>Josef Åkebrand</strong>&#8230; hat gesagt… Lustig, dieser Thread ist zwar schon ewig alt, aber ich dachte, ich sollte mal zur Info anmerken, dass ich im letzten Semester tatsächlich eine &#8220;Interpretationsübung&#8221; im Fach Amerikanistik hinter mich gebracht habe (Titel: The American Adam in City of Glass). Jetzt im Moment sitze ich gerade an der entsprechenden Hausarbeit &#8211; ich bin dir also für das hilfreiche Schaubild (absolut richtig zusammengestellt) äußerst dankbar! <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Montag, 01 September, 2008</p>
<p><strong>Anonym</strong> hat gesagt… Auch ich schreibe gerade eine hausarbeit über city of glass und find das schaubild super <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Aber eine anmerkung: was peter stillman sen. da erzählt, würde ich nicht als sinnlose theorien bezeichnen, er geht auf verschiedene erkenntnistheoretische und sprachphilosophische probleme ein und zitiert dabei eine menge renommierter philosophen. Ich fand diesen teil beinahe am spannendsten&#8230; thx und viele grüße!<br />
Montag, 09 Februar, 2009</p>
<p><strong>Bernadette</strong> hat gesagt… Ich versuchte gar nicht, in diesem Verwirrspiel an Identitäten drauszukommen. Alles ist so &#8230; oder anders. Was wissen wir schon! Ist ein zerbrochenes Ei noch ein Ei? Was wird aus einer Identität, wenn sie zerfällt? Nun, so weit, dass uns ein heiles Ei nährt, sind wir noch nicht.<br />
Freitag, 12 Februar, 2010</p>
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		<title>&#8230; die eine szene &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 21:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
				<category><![CDATA[auf deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir ist rätselhaft, wie Menschen die mit mir einen Film gucken dann nach ungefähr 60 Minuten plötzlich sagen: &#8220;Ich glaub den hab ich doch schon mal geguckt!&#8221; Ich weiß meist nach 20 Sekunden, ob ich das schon mal gesehen habe oder nicht.
Das menschliche Gehirn ist bestimmt in der Lage hunderte Filme in voller Länger in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist rätselhaft, wie Menschen die mit mir einen Film gucken dann nach ungefähr 60 Minuten plötzlich sagen: &#8220;Ich glaub den hab ich doch schon mal geguckt!&#8221; Ich weiß meist nach 20 Sekunden, ob ich das schon mal gesehen habe oder nicht.</p>
<p>Das menschliche Gehirn ist bestimmt in der Lage hunderte Filme in voller Länger in den Untiefen unserer Erinnerung einzulagern. Doch wenn der Name eines Filmes fällt, habe ich dann doch diese eine Szene vor Augen und der Rest verblasst dahinter.</p>
<ul>
<li>Bin Jip &#8230; die Kussszene &#8220;zu dritt&#8221; am Ende</li>
<li>Blow &#8230; als sie die Kisten mit den Geld in der Wohnung stapeln und dazu Blinded By The Light gespielt wird.</li>
<li>Bronx &#8230; dieser Test mit der Autotür, an dem sich der Charakter einer Frau beweisen soll,</li>
<li>Borat &#8230; die zwei nackten Männer, die um das Pamela Anderson Heft kämpfen.</li>
<li>Citade de Deus &#8230; als das Kind gezwungen wird auf ein anderes zu schießen.</li>
<li>Das Fest &#8230; als er diese Tischrede hält und sagt &#8220;Papa war ein sehr reinlicher Mann.&#8221;</li>
<li>Die Liebenden von Pont-Neuf &#8230; dieser Witz am Ende, der schließt mit &#8220;Pasque c&#8217;est ce soir&#8221; <img src='http://traui.snsy.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Donnie Darko &#8230; wie er den Prediger als den Antichristen bezeichnet</li>
<li>Falling Down &#8230; der Streit ums Frühstück im Fast Food Restaurant</li>
<li>Gegen die Wand &#8230; als sie sich die abgebrochene Flasche in die Pulsadern sticht.</li>
<li>Hero &#8230; als sie diese Millionen von Pfeilen mit dem Schwert abwehren.</li>
<li>Herr der Ringe &#8230; einer dieser Bäume löscht seinen brennenden Kopf in der Flut.</li>
<li>Infernal Affairs &#8230; die Szene wo sie rituell auf den Tod ihres Freundes anstoßen, indem sie erst das halbe Glas auf den Boden auskippen und es dann mit ausgestrecktem Arm eine Weile lang halten.</li>
<li>Im Namen des Vaters &#8230; als dieses mit Drogen gefüllte Puzzle auftaucht</li>
<li>Jackie Brown &#8230; auf dem Parkdeck, wo Louis sein Auto nicht gleich findet</li>
<li>L.A. Crash &#8230; die Verkehrskontrolle mit dem Cocktailkleid</li>
<li>Leon der Profi &#8230; als die beiden Charade spielen und sie Madonna mit Like a Virgin imitiert.</li>
<li>Lola rennt &#8230; Lolas Schrei, als sie die 100.000 im Kasino gewinnt</li>
<li>Kill Bill &#8230; wie Fatale ihren Arm verliert bzw. wie die beiden Erwachsenen ihren Todeskampf kurz unterbrechen als die kleine Tochter in die Küche kommt und so tun als sei nichts</li>
<li>My Blueberry Nights &#8230; als der Alkoholiker die Chips von seiner Selbsthilfegruppe mitbringt.</li>
<li>Nobody Knows &#8230; als die Kinder ihre kleine Schwester neben der Rollbahn des Flughafens beerdigen</li>
<li>Matrix &#8230; als er diese Anschlüsse in den Rücken bekommt.</li>
<li>Rabbit Proof Fence &#8230; wie die Heimkinder im Chor Mr. Devil schreihen (gemeint ist Heimleiter Mr. Nevill)</li>
<li>Rapa-Nui &#8230; als einem der Läufer das Ei runterfällt und zerbricht</li>
<li>Ronin &#8230; &#8220;How do i know you?&#8221; &#8211; &#8220;Vienna.&#8221; &#8211; &#8220;Of course.&#8221;</li>
<li>Schtonk &#8230; als Harald Juhnke singt &#8220;Hermann Hermann Willié &#8230;&#8221;</li>
<li>Schindlers Liste &#8230; als der Jude (eigentlich Asket) mit Schindler anstößt</li>
<li>Sleepers &#8230; die Party mit der sie ihren Triumph feiern</li>
<li>Signs &#8230; als sie sich selber diese Henkersmahlzeit kochen und die emotionale Szene dann am Tisch</li>
<li>Tatsächlich Liebe &#8230; &#8220;It&#8217;s christmas charols&#8221;.</li>
<li>Terminal &#8230; die Sache mit der Tiermedizin. &#8220;For goat! For goat!&#8221;</li>
<li>The Rock &#8230; Sean Connery: &#8220;Patriotism is the virtue of the vicious&#8221;</li>
<li>Train Spotting &#8230; der Tauchgang im Klo und der Alptraum mit dem Baby an der Decke</li>
<li>Troja &#8230; als er ihn verschont mit den Worten: &#8220;Es ist noch zu früh am Tag, um einen Prinzen zu töten&#8221;</li>
<li>Tsotsi &#8230; als der Protagonist mit dem geklauten Baby diese Betonröhren besucht, in denen er aufgewachsen ist.</li>
</ul>
<p><br/><br />
(erstmals veröffentlicht 20080725)</p>
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		<title>&#8230; why did the chicken cross the road? &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 21:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>traui</dc:creator>
				<category><![CDATA[in english]]></category>

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		<description><![CDATA[PLATO: For the greater good.
ARISTOLE: It is the nature of chickens to cross the road.
MACHIAVELLI: The point is that the chicken crossed the road. Who cares why? The fact of crossing the road justifies whatever motive there was.
KANT: The chicken, being an autonomous being, chose to cross the road of his own free will.
MARX: It [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PLATO</strong>: For the greater good.<br />
<strong>ARISTOLE</strong>: It is the nature of chickens to cross the road.<br />
<strong>MACHIAVELLI</strong>: The point is that the chicken crossed the road. Who cares why? The fact of crossing the road justifies whatever motive there was.<br />
<strong>KANT</strong>: The chicken, being an autonomous being, chose to cross the road of his own free will.<br />
<strong>MARX</strong>: It was an historical inevitability.<br />
<strong>DARWIN</strong>: Chickens, over great period of time, have been natuarally selected in such a way that they are now genetically disposed towards crossing roads.<br />
<strong>FREUD</strong>: The fact that you are at all concerned that the chicken crossed the road reveals your underlying sexual insecurity.<br />
<strong>EINSTEIN</strong>: Whether the chicken crossed the road or the road crossed the chicken depends upon your frame of reference.</p>
<p>aus einem Abreißkalender mit englischen Witzen (Langenscheidt)</p>
<p><em>Image: thanks to <a href="http://www.flickr.com/people/22614692@N00/">Ivo</a> for letting me use <a href="http://www.flickr.com/photos/22614692@N00/111966046/">it</a>!</em></p>
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